
Über den Hegering
Die heutige Gemeinde Engelskirchen, die sich entlang der Agger von Ehreshoven bis Osberghausen erstreckt, entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung. Dabei wurde die frühere Gemeinde Engelskirchen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis dem Oberbergischen Kreis zugeordnet und gleichzeitig mit der Gemeinde Ründeroth zur neuen Gemeinde Engelskirchen zusammengeschlossen.
Aus dieser historischen Entwicklung bestehen in Engelskirchen bis heute zwei Hegeringe: der Hegering Engelskirchen und der Hegering Ründeroth. Sie orientieren sich an den Grenzen der ehemaligen Gemeinden: Ehreshoven bis Engelskirchen sowie Ründeroth bis Osberghausen.
In Ründeroth, der „Perle des Aggertals,“ befinden sich mit die steilsten Hänge im ganzen Bergischen Land. Somit ist auch die Jagd manchmal sehr anspruchsvoll.
Der Hegering Ründeroth umfasst 7 Genossenschaftjagden mit 2213ha und eine große Eigenjagd.
Was machen wir?
Die Hauptaufgaben unseres Hegerings umfassen den Schutz und die Erhaltung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt, die Förderung eines gesunden Wildbestands und die nachhaltige Bewirtschaftung von Lebensräumen wie Wildäckern und Rückzugsgebieten. Des Weiteren sorgt unser Hegering für die Fortbildung und Beratung unserer Mitglieder, die Pflege von Jagdtraditionen und das Brauchtum, die Interessenvertretung der Jäger in der unserer Gesellschaft sowie die Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung über die Aufgaben der Jägerschaft.
Naturschutz und Hege:
Förderung des Artenschutzes: Einsatz für eine artenreiche und gesunde freilebende Tier- und Pflanzenwelt und Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Wildhege: Maßnahmen zur Erhaltung eines gesunden und artenreichen Wildbestands, zum Beispiel durch die Förderung von Wildäckern und Äsungsflächen.

Beobachtung der Wildbestände: Regelmäßige Beobachtung des Wildes, um einen Überblick über die Natur und die Wildbestände zu erhalten.

Kitzrettung: Kontrolle der Mähflächen mittels Drohnen oder zu Fuß um Kitze, Hasen etc. vor dem sicheren Mähtod zu bewahren.

Leider gehört auch die Wildbergung oder Nachsuchen nach Verkehrsunfällen dazu.

Verhinderung von Wildschäden: Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden durch Wild, beispielsweise in der Landwirtschaft.

Mitgliederbetreuung und Fortbildung:
Beratung und Information: Beratung der Jäger in jagdlichen Fragen sowie kontinuierliche Information über relevante Gesetze (Bundes- und Landesjagdgesetze, Naturschutz- und Tierschutzgesetze).
Fortbildung: Durchführung von Kursen und Schulungen zu verschiedenen jagdlichen Themen sowie im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Förderung des jagdlichen Schießens: Organisation und Durchführung von jagdlichen Übungsschießen zur Verbesserung der Schießfertigkeiten.




Brauchtum und Öffentlichkeitsarbeit:
Pflege von Tradition und Brauchtum: Erhalt und Förderung der Jagdtraditionen, Bräuche und der Jägersprache, einschließlich der „Waidgerechtigkeit“.


Öffentlichkeitsarbeit: Information der Bevölkerung über die Aufgaben, Rechte und Pflichten von Jägern und die Zusammenhänge in der Natur.


„Lernort Natur“: Umsetzung der Initiative „Lernort Natur“ zur Vermittlung von Wissen über Flora und Fauna.


Organisation und Zusammenarbeit:
Regionale Struktur: Hegeringe bilden die kleinste Organisationseinheit innerhalb der Kreisjägerschaft und sind die Basis für die übergeordnete Struktur des Landesjagdverbandes.




Interessenvertretung: Einsatz für die Interessen der Jäger in Staat und Gesellschaft und Pflege der Kontakte zwischen den Jägern untereinander.
Förderung der Kameradschaft: Schaffung und Pflege der Jagdkameradschaft und des Zusammenhalts der Jäger.










